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A-6063 Rum
Tel: 0512 / 234 - 0
Fax: 0512 / 268 956 E-Mail wichtige Tel.-Nr.
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Anästhesiologie
Die sanften Formen der Narkose 
Anästhesie und Schmerztherapie bei operativen Eingriffen
Das Fach der modernen Anästhesiologie setzt sich aus fünf Bereichen zusammen: der eigentlichen Anästhesie (Narkose) zur Ermöglichung operativer und anderer, schmerzhafter medizinischer Eingriffe – sie stellt das ureigenste Aufgabengebiet der Anästhesiologie dar; weiters aus der Schmerztherapie, der Intensivmedizin, der Notfallmedizin und der Palliativmedizin.
Leistungsschwerpunkte an der Privatklinik Hochrum:
- Die perioperative Anästhesiologie ist die „ganzheitliche” Betreuung und Versorgung des Patienten rund die Operation. Sie umfasst das Aufklärungsgespräch, etwaige Vorbereitungsmaßnahmen zur Operation, die Führung und Überwachung der Narkose während des Eingriffs sowie die unmittelbare Nachbetreuung (Infusions- und Schmerztherapie).
- Die Therapie von Schmerzen, die einerseits postoperativ – also im Anschluss an operative Eingriffe –, andererseits im Rahmen komplexerer Schmerzsyndrome unabhängig von unmittelbar vorhergegangenen Operationen auftreten.
Zentrale und periphere Nervenblockaden – so genannte Schmerzblockaden – werden vor und nach dem operativen Eingriff in einem speziell ausgestatteten Multifunktionsraum angelegt. Hier wird auch die Anlage zentraler Venenkatheter vorgenommen. Für den operativen Bereich werden in der Privatklinik Hochrum alle modernen Methoden der Anästhesie angeboten:
- Die Allgemeinanästhesie – auch als Vollnarkose bekannt – kann als Inhalations- oder intravenöse Anästhesie (TIVA = totale intravenöse Anästhesie) durchgeführt werden.
- Bei der Regionalanästhesie oder Teilnarkose wird eine bestimmte Körperregion durch eine Nervenblockade abseits des Operations-Gebietes schmerzunempfindlich gemacht. Diese Blockade erfolgt entweder zentral, also rückenmarksnahe an der Wirbelsäule – man spricht dann von einer Spinal- und Peri/Epiduralanästhesie oder einem „Kreuzstich” –, oder peripher an Armen und Beinen mittels eines Nervenstimulators. Die Regionalanästhesie ist als „single shot” oder als kontinuierliches Verfahren mittels eines dünnlumigen Katheters möglich. Eine weitere Alternative ist die intravenöse Regionalanästhesie an Armen und Beinen.
- Bei der Lokalanästhesie oder lokalen Betäubung wird an der unmittelbaren Stelle des operativen Eingriffs – in der Regel vom Chirurgen selbst – ein Betäubungsmittel eingespritzt. Vielfach wird der Anästhesist zugezogen, um den Patienten während des Eingriffs zu betreuen und je nach Bedarf den Eingriff durch zusätzliche medikamentöse Unterstützung zu erleichtern.
- Die verschiedenen Verfahren können auch kombiniert werden.
Maßgeblich für die Auswahl des individuellen Anästhesieverfahrens sind die Art der Operation und der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten. Als Partner des Operateurs schafft der Anästhesist die optimalen Bedingungen für den jeweiligen Eingriff. Für den Patienten ist er der Vertraute, der ihm als verlässlicher Begleiter in einer schwierigen Lebensphase beisteht.
ANÄSTHESIOLOGIE AN DER PRIVATKLINIK HOCHRUM In der Privatklinik Hochrum stehen den Fachärzten fünf voll ausgerüstete Anästhesiearbeitsplätze in den entsprechenden Operationssälen zur Verfügung. Nach einem Eingriff wird der Gesundheitszustand des Patienten in einem speziellen Multifunktionsraum überwacht. Dieser „Aufwachraum” dient neben der intensiven Nachbetreuung auch bestimmten vorbereitenden Maßnahmen zur Operation. Auch die prä- und postoperative Anlage zentraler und peripherer Nervenblockaden („Schmerzblockaden”) sowie zentraler Venenkatheter wird hier vorgenommen. Im Bedarfsfall kann der Aufwachraum für einen begrenzten Zeitraum Aufgaben einer Intensivstation übernehmen. Das 2001 neu errichtete Zimmer ist lichtdurchflutet und freundlich. Ein hoch qualifiziertes Pflegeteam kümmert sich unter ärztlicher Leitung um die Patienten. Alle Betten in dem 73 qm großen Raum sind mit Überwachungs-Monitoren ausgestattet und erlauben die Kontrolle lebenswichtiger Körperfunktionen wie Herz-Kreislauf und Atmung.
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