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Zentrum für Nasen-, Atem- und Schnarchtherapie

Wieder frei durchatmen

Im Zentrum für Nasen-, Atem- und Schnarchtherapie der Privatklinik Hochrum behandeln Ärzte verschiedener Fachrichtungen gemeinsam ihre Patienten.Eine Behinderung der Atemwege und im Speziellen das Schnarchen werden interdisziplinär abgeklärt und  in enger Zusammenarbeit therapiert.
 Der Mensch ist ein komplexer Organismus, der sich nicht in einzelne, abgeschlossene Systeme unterteilen lässt. Daher geht die moderne Medizin immer mehr einen ganzheitlichen Weg in der Diagnostik und Therapie. Eine Erkrankung oder Blockierung der Atemwege kann aus einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren resultieren. Nur die enge Kooperation von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen ermöglicht eine umfassende und genaue Abklärung und verhindert, dass bei der Untersuchung eine Erkrankung übersehen wird.
So kann eine erschwerte Atmung auf eine Fehlbildung der Nase oder der Nasenscheidewand, eine krankhafte Veränderung im Rachen, auf Polypen oder andere funktionelle Störungen zurückzuführen sein. Aber auch andere Ursachen sind denkbar.
Funktionelle Störungen entfernt in erster Linie der HNO-Arzt – entweder endoskopisch, mit dem CO2-Laser oder mittels der neuen, besonders schonenden Coblationstechnik. Um ein kosmetisch optimales Ergebnis zu erlangen, zieht er in jenen Fällen, in denen die Nase selbst verändert werden muss, einen plastischen Chirurgen zum Eingriff hinzu.
Eine wichtige Rolle bei der genauen Diagnose spielt das neu eingerichtete Schlaflabor der Privatklinik Hochrum. Dort können so genannte Apnoen festgestellt werden - das sind kurze Atemstillstände während des Schlafs, die bei zu großer Häufung und langer Dauer behandelt werden müssen. Der Patient wird hier vom Lungenfacharzt und von Neurologen untersucht. Aufgrund des Befundes kann das Ärzteteam dann entscheiden, ob eine Operation nötig ist oder eine Behandlung mit konventionellen Methoden ausreicht.
In anderen Fällen kann zusätzlich der Rückfluss der  Magensäure das bestehende Schnarchen verstärken oder andere Atemstörungen verursachen. Der Chirurg kann diesen Reflux mittels Gastroskopie abklären.
Letztlich untersucht der Internist, ob das Auftreten eines Bluthochdruckes nicht durch schlafbezogene Atemstörungen verursacht wird.

Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche

Der HNO-Arzt

  • Der HNO-Facharzt operiert alle funktionellen Störungen des Nasen-Rachen Raumes, die ein Schnarchen verursachen können: insbesondere die Nasenscheidewand, die Nasenmuscheln, Polypen und Gaumensegelveränderungen; des Weiteren auch erkrankte Gaumen- und Rachenmandeln.
Der Plastische Chirurg
  • Sind Fehlbildungen der Nase oder der Nasenflügel vorhanden, die auch für eine Behinderung der Nasenatmung verantwortlich sind, operiert der plastische Chirurg gemeinsam mit dem HNO-Arzt, um ein kosmetisch optimales Ergebnis zu erzielen.
Der Lungenfacharzt
  • Im Schlaflabor klärt der Lungenfacharzt die peripheren und ­zen­­­­tralen Atemstörungen mittels der so genannten Polysomnografie (Aufzeichnung verschiedener Körperfunktionen während des Schlafs) ab. Diese Untersuchung ermöglicht es, die gefährlichen Apnoen (Atemstillstände während des Schlafs) festzustellen.
Der Chirurg
  • Auch ein so genannter Reflux kann eine bestehende Schnarchsymptomatik verstärken. Eine Gastroskopie zeigt auf, warum Magensäure aufgestoßen wird.
Der Neurologe
  • Die neurologische Untersuchung klärt zusätzlich ab, ob neurologische Ursachen wie Atemstillstände vorliegen.
Der Internist
  • Bei einem unklaren Hochdruck in den Atemwegen wird zusätzlich eine komplette internistische Untersuchung durchgeführt.