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Beschwerden beim Gehen? – Leiden der Lendenwirbel


|   Expertentipp

Expertentipp | Dr. med. univ. Mark Agreiter, Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie mit

Schwerpunkt Wirbelsäule

Als Spinalkanal- oder Vertebro-Stenose wird die Einengung des Rückenmarks beschrieben, die normalerweise durch Abnützungserscheinungen oder in Kombination mit einem Bandscheibenvorfall auftritt. Betrifft dies die Lendenwirbelsäule (lumbale Spinalkanalstenose) können folgende Symptome in Erscheinung treten: ziehende Schmerzen beim Gehen im Gesäß, in den Beinen oder im Rücken; teilweise fühlen sich die Patienten, als würden sie einfach nicht mehr gut voranzukommen. Viele beschreiben ein bleiernes Gefühl in den Beinen oder haben gar den Eindruck dass ihnen die Beine beim Gehen nicht mehr richtig gehorchen würden. Bei dieser Art der sogenannten Schaufensterkrankheit müssen die Patienten immer wieder stehenbleiben und rasten, ehe sie wieder weitergehen können. Die Symptome entwickeln sich oft schleichend im Verlauf von Monaten bis Jahren. Selten treten Inkontinenz oder Stuhl- und Harnverhalt auf, sind dann aber ein Alarmzeichen. Ist die Einengung des Rückenmarks stark ausgeprägt können belastungsabhängige Rückenschmerzen bereits beim reinen Stehen auftreten, die Patienten beschreiben dann oftmals das Gefühl des „Durchbrechens“ im unteren Rücken.
Neben der körperlichen Untersuchung sollte – sofern möglich – ein MRT der Lendenwirbelsäule durchgeführt werden. Ihr Arzt wird dann mit Ihnen über die Behandlungsmöglichkeiten sprechen. In den meisten Fällen lässt sich eine gute Beschwerdebesserung erzielen. 

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