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Blut im Harn = Alarm


|   Expertentipp

Expertentipp von Univ.-Prof. Dr. Andreas Reissigl | Facharzt für Urologie

Männer wie Frauen können davon betroffen sein: Wenn Sie Blut im Harn bemerken, sollte dies unbedingt urologisch abgeklärt werden. Während der normale Harn hell bis gelblich ist, kann das Farbspektrum mit Blut im Urin (Hämaturie) sehr stark variieren: von rosa über rot bis braun. Dieses Symptom ist bei nahezu allen urologischen Krankheitsbildern von Bedeutung, die Ursachen dafür können verschiedenster Natur sein: Das reicht von einer Entzündung, die meist mit Flankenschmerzen und häufigem Wasserlassen einhergeht über schmerzhafte Nieren- oder Blasensteine über Verletzungen bis hin zu einem Tumor. Besonders, wenn Sie Blut bemerken, aber beim Urinieren keine Schmerzen empfinden, kann ein Tumor verantwortlich dafür sein. Dieser kann sich in Niere, Harnleiter, Blase, Harnröhre oder Prostata manifestieren. Auch einige blutverdünnende Medikamente können Blut im Harn hinterlassen. Achten Sie auf Begleiterscheinungen wie Fieber, Gewichtsabnahme oder einen nur zögerlich beginnenden Urinstrahl sowie Schwierigkeiten, die Blase vollständig zu entleeren. Ihr Urologe wird mittels Anamnese, klinischer Untersuchung, Ultraschall und ev. Blasenspiegelung die genaue Ursache ausmachen und die passende Therapie einleiten. Da die Hämaturie ein Warnsymptom ist, muss sie unbedingt abgeklärt und die Ursache therapiert werden.

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