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Das offene Bein – ein langes Leiden?


|   Expertentipp

Expertentipp von Dr. Jörg Schnapka | Facharzt für Allgemein- und Gefäßchirurgie

 

Unter Ulcus cruris, auch als „offenes Bein“ bekannt, versteht man ein Geschwür, eine offene „Wunde“ am Unterschenkel, die über einen längeren Zeitraum nicht abheilt. Dieses kann unterschiedliche Ursachen haben, meistens tritt es als Folge von Gefäßerkrankungen auf. Man unterscheidet zwischen durchblutungsbedingten Ursachen, wie sie z. B. bei Diabetikern bekannt sind, und venösen Ursachen, z. B. als Komplikation eines nicht behandelten Krampfadernleidens oder einer Thrombose. Daher ist es wichtig, bereits im Vorfeld eine entsprechende Gefäßdiagnostik durchführen zu lassen. Nur so kann der Gefäßspezialist rechtzeitig Maßnahmen ergreifen. Diese Diagnostik ist sehr einfach ambulant durchführbar und besteht aus einer Durchblutungsmessung, einem Venenklappenfunktionstest sowie einer Ultraschalluntersuchung. Sollte es bereits zu einem offenen Bein gekommen sein, dient sie vordergründig dazu, die Ursache festzustellen und diese behandeln zu können. In vielen Fällen kann mit relativ geringem Aufwand ein bestehendes Gefäßproblem behoben werden. Für die anschließende Wundbehandlung stehen uns heute nicht nur bessere Wundauflagen zur Verfügung, auch spezielle Methoden ermöglichen es uns, mit einem modernen Wundmanagement das Ulcus schneller zur Abheilung zu bringen. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie beim Expertengespräch am 17. 10. um 19 Uhr in der Privatklinik Hochrum.

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