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Das Problem mit der Bandscheibe


|   Expertentipp

Expertentipp von Dr. Norbert Mair | Facharzt für Neurochirugie

Die Bandscheibenerkrankung ist leider weder heil- noch vermeidbar und ihre Behandlung erfordert Teamwork zwischen Arzt und Patient. Je besser beide das Problem verstehen, desto eher lässt sich das „Kreuz mit dem Kreuz“ unter Kontrolle bringen. Am Anfang steht eine vernünftige Diagnose. Zu dieser kommt der Arzt einerseits über das Gespräch und andererseits durch die Untersuchung des Patienten. Am besten hilft dabei eine Kernspintomographie, denn ein MRT kann Bandscheibenschäden bereits in ihrem Ansatz darstellen. Ein leichter Bandscheibenschaden verursacht häufig mehr Schmerzen als ein großer Bandscheibenvorfall.
Steht die Diagnose fest, dann gilt es, die passende Therapie zu wählen. Das Spektrum reicht von Infiltrationen und thermischen Denervierungen (Verödung des schmerzverursachenden Nervs) über endoskopische bzw. mikroskopische Eingriffe bis hin zu Stabilisierungsoperationen. Das Ziel ist nicht zwangsweise die Schmerzfreiheit, sondern, die individuelle Lebensqualität des Patienten wiederherzustellen. Die Heilungsphase nach einer Operation verläuft unterschiedlich lang und meistens wellenförmig.  Man soll dem Körper die Zeit geben, die er braucht – schließlich hat man ihm oft monatelang auch zu viel zugemutet. Einen Bandscheibenvorfall nicht zu operieren, kann vollkommen falsch sein, jeden Kreuzschmerz gleich „mit Metall zu versorgen“, aber ebenso. Ihr Facharzt für Neurochirurgie ist jedenfalls der kompetente Ansprechpartner, die beste Behandlungsmethode zu finden.

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