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Diabetes – Problemzone Füße


|   Expertentipp

Expertentipp von Mag. Robert Blaser | Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger

Etwa 15 % aller Diabetiker entwickeln das diabetische Fußsyndrom (DFS), das bedeutet, dass Wunden, die an den Füßen auftreten, schlecht heilen und sogar chronisch werden können. Das reduzierte Schmerzempfinden verstärkt die Problematik. Treffen Sie als Diabetikerin/als Diabetiker Maßnahmen, damit keine Wunden entstehen:


Hautpflege

  • Kontrollieren Sie täglich Ihre Füße auf kleine Einrisse, verwenden Sie dafür einen Spiegel.
  • Gehen Sie sanft mit Ihrer Haut um und lassen Sie Ihre Füße regelmäßig professionell pflegen.
  • Verwenden Sie nur Wasser, keine Seife. Entfernen Sie überschüssige Hornhaut mit einem Bimsstein, wenn die Haut nass und weich ist. Verwenden Sie anschließend Hautpflegeprodukte mit Urea.
  • Halten Sie Ihre Haut geschmeidig und trocken. Verwenden Sie keine Wärmflaschen.


Fußgymnastik

  • Aktivieren Sie die Durchblutung: Spannen Sie die Füße an und entspannen Sie sie anschließend wieder.


Socken

  • Wählen Sie bequeme Socken (ohne Nähte, lockeres Bündchen) mit heller Farbe, um Blut leichter zu erkennen, und waschen Sie diese stets bei mind. 60°.


Schuhe

  • Schütteln Sie Ihre Schuhe vor dem Anziehen aus, um ev. störende Teile zu entfernen.
  • Ihre Schuhe sollen bequem sein (max. 1-2 cm Absatz, keine Innennähte, kein Lederfutter) und guten Halt geben.
  • Zusätzlich sollten regelmäßig ärztliche Kontrollen erfolgen.
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