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Frühjahrsmüdigkeit? Mit einfachen Mitteln vorbeugen!


|   Expertentipp

Expertentipp von Dr. Christine Lindner | Fachärztin für Psychiatrie

Kaum sind die kalten Wintertage vorbei, schon kann uns eine lähmende Müdigkeit überfallen. Wenn wir uns erschöpft und ausgelaugt fühlen, reagiert unser Körper auf sich verändernde Licht- und Temperaturverhältnisse. Bei schwankenden Blutdruckwerten sind nicht selten auch Stimmungs-schwankungen mit vermindertem Antrieb vorhanden. Das „Glückshormon“ Serotonin und das „Schlafhormon“ Melatonin müssen nun wieder ins Gleichgewicht gelangen. In dieser Übergangszeit ist viel Bewegung in der frischen Luft besonders wichtig, denn das Frühlingserwachen der Natur bringt auch für den Körper und die Seele Wohlbefinden. Um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen, helfen oft Wechselbäder nach Kneipp mit warmen und kalten Duschen. Für das Wiedererlangen der inneren Kraft sind häufig angenehme Gespräche mit Freunden oder Verwandten hilfreich. Ein weiterer, wesentlicher Motivator und Stimmungsaufheller ist der Humor, der auch mittels amüsanter Lektüre oder in Filmen wiederentdeckt werden kann. Um diese schwierige Zeit der Coronapandemie zu überbrücken, empfehle ich eine ausgewogene Tagesstruktur mit abwechselnden Aktivitäten. Falls die Energielosigkeit mit depressiven oder ängstlichen Gedanken bei Schlafstörungen über mehr als zwei Wochen anhält, sollten Sie ärztliche und psychotherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, um wieder mit einem Lächeln in einen dynamischen Tag zu starten.

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