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Honig in der Wundheilung


|   Expertentipp

Expertentipp DGKP Tina Reisner MSc | Wundmanagerin in der Privatklinik Hochrum

 

 

Honig hat in der Wundversorgung eine lange Tradition. Seit Urzeiten findet dieses Naturprodukt in der Wundbehandlung seine Anwendung. In der modernen Behandlung von Wunden wurde dieses Naturheilmittel wiederentdeckt und optimiert. Besonders seine antibakterielle Wirkung spielt eine wesentliche Rolle bei der professionellen Wundversorgung.
In der modernen Wundbehandlung kommen heute im Regelfall monoflorale Honigsorten zum Einsatz. Ausgehend von der Nektarpflanze entwickelt nämlich jede Honigsorte ihre spezifischen Eigenschaften. Als besonders wertvolle Nektarpflanze gilt der neuseeländische Manuka, den Honigbienen von der Südseemyrte („Manukabaum“) sammeln. Seine antibakterielle Wirkung resultiert aus der hohen Konzentration des natürlichen, nicht-peroxidisch wirksamen Zuckerabbauproduktes Methylglyoxal (MGO).
Honig für die medizinische Anwendung wird unter strengen Auflagen gewonnen und aufbereitet. In der professionellen Wundversorgung kommen ausschließlich standardisierte, sterile und medizinisch filtrierte Honigprodukte zur Anwendung.  
Dieser medizinische Honig bietet eine Behandlungsoption in allen Wundheilungsphasen von der Versorgung akuter bis zur Pflege chronischer Wunden. Aufgrund der positiven Eigenschaften gilt der medizinische Honig als ein wichtiger Bestandteil des modernen Wundmanagements. Seine Anwendung sollte jedoch stets individuell, nach ärztlicher Anordnung sowie durch medizinisches Fachpersonal erfolgen

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