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Mountainbike-Verletzungen


|   Expertentipp

Expertentipp von Dr. Bitschnau Bertram | Facharzt für Unfallchirurgie, Orthopädie und orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (CH)

 

Was die Ski-Verletzungen im Winter sind die Mountainbike-Unfälle im Sommer. Mindestens eine akute Verletzung erleidet im Laufe der Jahre ein Großteil aller Mountainbiker. Die häufigsten Folgen bei Radunfällen sind harmlose Weichteilverletzungen wie Abschürfungen, Riss- und Quetschwunden, die meist selbst behandelt werden können. Schwere Verletzungen stellen zwar nur einen kleinen Teil aller Mountainbike-Verletzungen dar, aber beim Rutschen über den Asphalt können auch tiefere, stark verunreinigte Wunden entstehen, die zu Infektionen führen können. Knochenbrüche betreffen am häufigsten das Schlüsselbein, dicht gefolgt von Unterarm und Handwurzelknochen. Dahinter rangieren der Bruch von Becken, Oberschenkel und Schienbeinknochen. Leider gibt es bei Mountainbike-Unfällen nichts, was es nicht gibt. Auch Schulterverrenkungen, komplexe Knie- und Sprunggelenksverletzungen, Wirbelbrüche und Gehirnverletzungen treten immer wieder auf. Ellbogen-, Unterarm- und Handgelenksbrüche entstehen meist durch den Versuch des Radfahrers, sich im Sturz noch abzufangen. Besonders gefürchtet bei Radunfällen sind Kopfverletzungen, daher ist das Tragen eines Sturzhelmes dringend anzuraten. Fahrradhandschuhe verhindern schwere Abschürfungen an den Handflächen. Seien Sie vorsichtig auf rutschigem Gelände, muten Sie sich keine zu schwierigen Strecken zu. Der statistisch am häufigsten Verletzte ist übrigens männlich und 40 Jahre alt.

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