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Neues Diagnoseverfahren für verletzte Kinder


|   Expertentipp

Expertentipp von DDr. Elisabeth Abermann | Fachärztin für Orthopädie und Traumatologie | Praxis Gelenkpunkt

Wenn der kindliche Bewegungsapparat verletzt oder erkrankt ist, wird die Ärztin oder der Arzt oft eine andere Behandlung wählen als bei Erwachsenen. Denn einerseits haben Verletzungen im Kindes- und Jugendalter oft viel gravierendere Auswirkungen, weil die Knochen und Gelenke noch für viele Jahrzehnte funktionieren sollen. Andererseits haben Kinder aber ein unglaubliches Heilungspotential. Um dieses bestmöglich einschätzen zu können ist das Alter des Kindes nur ein unzureichender Näherungswert. Wenn man etwa die Schülerinnen und Schüler einer Klasse vergleicht, werden die Unterschiede in ihrer körperlichen Entwicklung augenscheinlich. Zur Abschätzung des Korrekturpotentials – z. B. nach Knochenbrüchen – ist das „Knochenalter“ viel aussagekräftiger. Auch für operative Eingriffe oder Verletzungen, bei denen die Wachstumsfugen betroffen sind, ist diese Information für die Orthopädin oder den Orthopäden von Bedeutung. Das Knochenalter lässt sich anhand eines Röntgenbildes der linken Hand ziemlich genau bestimmen. Dabei analysiert ein Computerprogramm alle noch so kleinen ausschlaggebenden Details der Knochenstruktur. In der Privatklinik Hochrum steht diese Technologie der Knochenalterbestimmung ab sofort zur Verfügung. Durch die exakte Diagnose wird auch die weitergehende Behandlung optimiert, z. B. die Planung eines operativen Eingriffes bei Bandverletzungen am Kniegelenk.

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