Wir sind am Puls der Zeit

Modernität und die Nähe zur Bevölkerung sind Herzstücke unserer Hausphilosophie. Hier finden Sie aktuelle Themen, Termine für Informationsabende und Sie erfahren, was es in unserem Haus Neues gibt.
Sie befinden sich hier: Home » News & Presse

Schnarchen ein Gesundheitsrisiko


|   Expertentipp

Expertentipp Dr. Kurt Freudenschuss | Facharzt für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde

Etwa 20-45% der Männer und etwa 8-25% der Frauen schnarchen im Schlaf. Bei den über 50-jährigen Männern sind es bis zu 60%. Schnarchen ist nicht nur störend und beziehungsbelastend, sondern kann auch erhebliche Gesundheitsrisiken bergen. Wichtig ist die Unterscheidung des einfachen Schnarchens vom sog. Schlafapnoesyndrom. Bei diesem treten neben der Geräuschkulisse vor allem Schlafunterbrechungen auf. Der Schnarcher schreckt aufgrund von Sauerstoffarmut gehäuft unbewusst auf, ringt nach Luft, wechselt ev. die Körperlage und schläft bis zur nächsten Unterbrechung weiter. Diese Arousals (Weckreaktionen) werden nur selten wahrgenommen, aber häufig vom aufmerksamen Partner bemerkt. Als Folge der überlebensnotwendigen Weckreaktion ist der Schlaf ständig unterbrochen, nicht erholsam, die Regeneration fehlt, die Tagesmüdigkeit ist oft dtl. erhöht, Kopfschmerzen, Depressionen und Libidoverlust können auftreten. Am gefährlichsten ist aber: Die geringere Sauerstoffversorgung von Herz und Hirn während des Schlafes erhöht das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zur ärztlichen Abklärung zählen ein ausführliches Anamnesegespräch sowie eine HNO- Untersuchung inklusive Endoskopie. Ein ambulantes Schlaflabor mit Aufzeichnung der Schnarchgeräusche dient zur Erkennung einer potentiell gefährlichen Schlafapnoe. Eine erweiterte Diagnostik ist mithilfe einer Schlaf Videoendoskopie möglich. Über zielführende therapeutische Maßnahmen informiert Sie Ihr/e HNO-Facharzt/ärztin.

Zurück