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Schnarchen – nur lästig oder gefährlich?


|   Expertentipp

Expertentipp von Dr. Kurt Freudenschuss | Facharzt für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie

Rund ein Viertel der Frauen und ca. ein Drittel der Männer sind von Schnarchen betroffen. Die meisten davon leiden selbst nicht unter dem nächtlichen Rasseln – ihre Partner und Partnerinnen hingegen schon. Häufigste Ursache dafür sind verengte Atemwege, sei es durch eine verkrümmte Nasenscheidewand, Polypen oder Fettablagerungen. Dieses primäre Schnarchen hat kaum negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Kommen allerdings Atemaussetzer hinzu, fällt der Sauerstoffgehalt im Blut – eine Stresssituation für den Körper. Langfristig kann diese sog. obstruktive Schlafapnoe das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Deshalb ist eine fachärztliche Abklärung unbedingt erforderlich. Bei der schnarchspezifischen Anamnese erörtert Ihre Fachärztin bzw. Ihr Facharzt Fragen rund um Schlaf und Atmung. Im Anschluss wird eine exakte klinische Untersuchung durchgeführt, darüber hinaus wird Ihnen in der Schnarchsprechstunde die Handhabung eines sog. Polygraphie-Gerätes erklärt. Mit diesem ambulanten Schlaflabor werden Körperlage, Puls, Sauerstoffsättigung, Schnarchgeräusche, Atemaussetzer etc. aufzeichnet, während Sie zuhause in gewohnter Umgebung schlafen. Anschließend bespricht Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt die Ergebnisse mit Ihnen. Wenn eine Engstelle der Atemwege für das Schnarchen verantwortlich ist, reichen konservative Maßnahmen u.U. nicht aus. Mittels Schlaf-Video-Endoskopie kann die Engstelle genau ermittelt und bei Notwendigkeit chirurgisch entfernt werden.

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