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Schnelle Heilung nach Hüft-OP


|   Expertentipp

Expertentipp von Univ.-Doz. Mag. Dr. Franz Rachbauer, MAS | Facharzt Orthopädie u. orthopädische Chirurgie, Sportorthopädie u. Rheumatologie

Die Implantation einer Hüftendoprothese ist eines der erfolgreichsten chirurgischen Verfahren der Gegenwart.
Die Begleiterscheinungen der traditionellen Zugangswege (starke Schmerzen und Blutverlust, Einschränkung der Selbständigkeit, lange Krankenhausaufenthalte) haben Anfang dieses Jahrhunderts zur Entwicklung der minimalinvasiven Hüftendoprothetik geführt, die nunmehr weltweit als Standard anzusehen ist.
Der minimalinvasive vordere Zugang zum Hüftgelenk erlaubt das Einsetzen eines Kunstgelenkes, ohne dass Muskeln abgelöst oder Nervenäste durchtrennt werden. Zudem sind weder Strecktisch noch Blutkonserven nötig. Ein kleiner Schnitt reicht, um Gelenkspfanne und Oberschenkelknochen gut sichtbar zu machen und die Implantate optimal einzusetzen. Der in der Methode geübte chirurgische Orthopäde kann das Verfahren bei allen Patienten sicher und komplikationsarm durchführen.
Patienten dürfen bereits am Abend des operativen Eingriffes aufstehen und durchlaufen während der nächsten Tage ein strukturiertes Trainingsprogramm, Stützkrücken müssen nicht verwendet werden.
Ich habe die minimalinvasive Hüftendoprothetik über den vorderen Zugang ohne Strecktisch federführend an der Universitätsklinik für Orthopädie entwickelt und führe sie seit 2003 erfolgreich durch. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie bei meinem Vortrag im Rahmen des Expertengesprächs am 16.1.2019 um 19 Uhr in der Privatklinik Hochrum.



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