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Stabiles Rückgrat dank Schrauben und Zement


|   Expertentipp

Dr. Mark Agreiter

Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, Spezialgebiet Wirbelsäulenchirurgie

Abnützungserscheinungen der Wirbelsäule finden sich meist bei älteren Menschen, angeborene Instabilitäten betreffen bereits junge. Beides kann dazu führen, dass ein Wirbel nach vorne gleitet („Spondylolisthese“). Oft bleibt dies unbemerkt, aber wenn dieser Wirbel den Nerv und/oder das Rückenmark im Wirbelkanal einklemmt, können Schmerzen und Lähmungen auftreten. Lassen Sie diese rasch abklären! Sobald Ihr Facharzt oder Ihre Fachärztin die Ursache genau diagnostiziert hat, können Sie mit der Therapie beginnen. Diese folgt einem Stufenplan: Zuerst wird versucht, dem Leiden mittels Schmerztabletten und Infusionen beizukommen. Ist dies nicht ausreichend, kann infiltriert werden. Dabei spritzt die Ärztin bzw. der Arzt ein schmerz- und entzündungshemmendes Medikament punktgenau an der betroffenen Stelle ein. Führt auch dies zu keiner ausreichenden Besserung, wird im letzten Schritt schließlich operiert. Um die gewünschte Stabilität zu erreichen, verschraubt die Chirurgin oder der Chirurg die Wirbel.


Ebenfalls mittels Schrauben behandelbar sind Frakturen der Wirbelsäule. Je nach Art und Beschaffenheit der Fraktur kann eine konservative Therapie mittels Schmerzmedikation, Physiotherapie und teilweise auch Korsett ausreichen. Manche Arten von Brüchen müssen jedoch operiert werden, eben entweder mit Schrauben und Stäben bzw. kann auch die Einspritzung von medizinischem Zement sinnvoll sein („Kyphoplastie“), um die Wirbel zu stabilisieren.

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