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Wenn die Hüfte schmerzt


|   Expertentipp

Dr. Erich Brabec, Facharzt für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie

Wenn die Hüfte schmerzt, passiert dies insbesondere beim Gehen, zum Beispiel morgens beim Aufstehen. Gelegentlich kommt es auch zu einer Besserung der Beschwerden, wenn man dann länger unterwegs ist. Der Schmerz kommt meist von den Hüftmuskeln her, und hier gibt es einfache Hausmittel, um derartige Schmerzen zu reduzieren.

Eine häufige Schmerzursache ist der Hüftbeuger oder die Gesäßmuskulatur. Mit Einnahme von Schmerztabletten für zwei bis drei Tage und einer Dehnung der Hüftbeuger und der Gesäßmuskulatur können solche Beschwerden üblicherweise bewältigt werden. Salben sind im Bereich des Hüftgelenkes weniger wirksam, da die Eindringtiefe nicht ausreicht. Bei anhaltenden Schmerzen, oder wenn man die üblichen Aktivitäten nur unter großer Anstrengung bewältigen kann, ist ein Kontakt zum Orthopäden Ihres Vertrauens notwendig. Mit ultraschallgezielten Interventionen, Stoßwellenbehandlung und spezialisierter Physiotherapie gelingt oft eine deutliche Besserung. Bei einer schweren Abnutzung des Gelenkes bietet die minimalinvasive Implantation einer Hüftprothese eine sehr sichere und zuverlässige Verbesserung langjähriger Schmerzen und der Beweglichkeit.

Die selbstständige Mobilität und die Belastbarkeit der Beine ist insbesondere für ältere Menschen von größter Bedeutung, auch um Herz und Lunge am Laufen zu halten. Denn wer rastet, der rostet!

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie auch beim Expertengespräch „Meine Hüfte“ in der Privatklinik Hochrum am Mittwoch, 16.9.2015 um 19.00 Uhr. 

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