Willkommen in der Privatklinik Hochrum

Die Privatklinik Hochrum ist ein Belegkrankenhaus. Unsere ÄrztInnen sind niedergelassene Fachärzte aus dem Großraum Tirol. Einige betreiben auch ihre Praxis in der Privatklinik Hochrum. PatientInnenen, die stationär aufgenommen werden müssen, werden hier vom Facharzt ihrer Wahl behandelt.
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Meditationsrundgang

Westlich der Privatklinik Hochrum befindet sich im Garten ein Meditationsrundgang mit sieben Stationen. Dieser wurde anlässlich 140 Jahre Wirkens der Kreuzschwestern in Innsbruck bzw. Hochrum 2020 neu errichtet. Sie gelangen entweder über den Ausgang beim Personalspeisesaal (E0) auf den Rundgang oder westlich der Physiotherapie (E2). Der Weg ist auch für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer geeignet. An den sieben Platzerln finden Sie besinnliche Texte, die in einem gemeinsamen Reflexionsprozess der geistlichen Schwestern und MitarbeiterInnen entstanden sind. Als Ergebnis dieses Prozesses gingen unter anderem der Meditationsrundgang hervor.  

Wir laden Sie ein, innezuhalten, achtsam zu sein, wahrzunehmen.




Im Folgenden finden Sie die Texte der Platzerln, in der Reihenfolge beginnend vom Startpunkt beim Speisesaal:

PLATZERL DANKBARKEIT

Danken hängt mit Nachdenken zusammen:
 Über das, was mir geschenkt ist, über das, was mich ausmacht.
Eine Haltung der Anerkennung pflegen. 
Gutes wahrnehmen, auch wenn Schmerzliches da ist.
In Dialog treten –
 mit Gott, mit meinen Mitmenschen, mit meinem eigenen Inneren.
Dankbarkeit als Grundhaltung: 
Hoffen, sich ermutigen lassen, staunen, sich freuen über die vielen Wunder des Lebens.

PLATZERL ACHTSAMKEIT

Mich selbst, uns, die Anderen wahrnehmen. Mit allen Sinnen. Im Jetzt.
 Wieder staunen können.
Eigenständigkeit und Verbundenheit leben und achten. 
Meine Vorurteile sehen.
 Über Grenzen hinwegblicken, nicht werten. Leid fühlen, das der Anderen, das eigene.
Erahnen, was uns übersteigt: Gott

PLATZERL AN DER WEGGABELUNG

Orden, so wurde neulich gesagt, seien stillgelegte Kraftwerke. Wir Kreuzschwestern legen uns nicht still.
Wir wollen den Geist und die Werke unseres Ordens als unser Erbe auch an kommende Generationen weitergeben.
Der Leitspruch unseres Gründers war: „Was Bedürfnis der Zeit, ist Gottes Wille.“ Das bedeutet für uns heute, zeitgemäße Handlungsschritte zu setzen. 
Zu sehen und zu erkennen, was dieses Bedürfnis wirklich ist.
 Wie sich Gottes Wille zeigt. Und diesen Weg gehen.

PLATZERL KRAFTQUELLEN

Unter Spiritualität verstehen wir 
die Kraftquellen unseres Lebens,
 den Weg, auf dem wir durch Erfahrungen zu uns selbst, zum Wir, zur Welt und
 zu Gott finden. 
In der Gegenwart Gottes wollen wir entfalten, was Er in uns grundgelegt hat. 
Das innerste Wesen des Menschen ist Liebe.
Unsere Ursehnsucht ist
 die Verwirklichung dieser tiefsten Identität.
Nach dem Vorbild Jesu Ganzwerden in der Liebe.

PLATZERL BERUFUNG

Unser Lebensentwurf und unser Handeln wollen einen Beitrag zu einer „Kultur der Liebe“ leisten.
Mit der Gründung unserer Einrichtungen für Bedürftige, Kinder, Jugendliche und Kranke erhielten viele Menschen die Chance auf ein gesundes und selbstbestimmtes Leben.
Wenn wir heute nach neuen Wegen suchen, unsere Vision und unsere Berufung inspiriert zu leben, dann treibt uns ungebrochen die Sehnsucht an: „Wie kommt mehr Liebe in die Welt?“

PLATZERL INS TUN KOMMEN

Vorstellungen und Werte zu beschreiben ist eine Sache, sie zu leben eine andere.
Wir sind dankbar, dass von den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in unserem Haus täglich Großes geleistet wird.
Wir sehen, dass heutige Vorgaben kreative Lösungen erfordern, um Arbeit und Zusammenleben
menschengerecht zu gestalten.
Ins Tun kommen erdet und beflügelt zugleich. Und: es verbindet uns miteinander.

PLATZERL AUGENHÖHE

Begegnungen auf Augenhöhe.
 Miteinander den Weg gehen. 
Gemeinsam in der Verantwortung stehen.
 An die Stärken des Gegenübers glauben, 
seine Würde und Freiheit im Blick haben. Lebensfördernd, wertschätzend.
 Auch für meine Würde einstehen, meinen Selbstwert achten. Mich trauen, initiativ zu werden.
 Wie Jesus.



Quelle: Bernadette Kattnig-Moser