Neurochirurgie

Das Fach der Neurochirurgie beschäftigt sich mit Leiden des zentralen und peripheren Nervensystems, die operativ behandelt werden können. Dazu zählen Erkrankungen und Verletzungen des Gehirns sowie Wirbelsäulenleiden.

An der Privatklinik Hochrum werden alle neurochirurgischen Eingriffe nach Möglichkeit minimalinvasiv durchgeführt. Je früher ein Leiden diagnostiziert wird, desto eher kann der Arzt dieses behandeln, woraus bessere Behandlungsergebnisse resultieren. Von Routineoperationen wie Bandscheiben-OPs über die Behandlung von Aneurysmen bis hin zu kleinen gutartigen Tumoren – das erfahrene Team der Neurochirurgie ist vielseitig versiert.

Hirnblutungen können die Folge eines Unfalls oder von geplatzten Gefäßen (z. B. Schlaganfall oder Aneurysma) sein. Heute kann der Neurochirurg durch einen kleinen Hautschnitt und eine winzige Schädelöffnung die Blutung und damit auch den Druck auf das Gehirn beseitigen – die entstandenen Beeinträchtigungen bilden sich zurück. Ist das betroffene Hirngewebe jedoch nachhaltig geschädigt, ist die Störung nicht mehr reversibel. Daher steigern ehest mögliche Abklärung und eine sofortige Behandlung die Heilungschancen entscheidend.

An der Privatklinik Hochrum werden kleinere gutartige Tumoren im Gehirn und an der Wirbelsäule entfernt, während große hirnchirurgische Eingriffe nicht durchgeführt werden. Eine ideale Infrastruktur bietet die Klinik jedoch zur Nachbehandlung aller neurologischen Tumorerkrankungen. Stationsärzte und ein fürsorgliches Pflegeteam sind rund um die Uhr für die Patienten da.

Bei einem Bandscheibenvorfall spritzt der Neurochirurg ein abschwellendes Mittel zur Beseitigung der Beschwerden direkt an den Entzündungsherd. Reicht dies nicht aus, so kann der Bandscheibenvorfall mittels mikrochirurgischer Technik entfernt werden. Im Regelfall genügt auch bei diesem Eingriff ein drei- bis viertägiger Aufenthalt in der Privatklinik Hochrum. Auch eventuell notwendige Versteifungen werden in schonendster Weise durchgeführt. Einen Mittelweg bietet die sogenannte dynamische Versteifung. Bei 90 Prozent der reinen Bandscheibenvorfälle wird so eine völlige Beschwerdefreiheit erreicht. Sind zusätzlich andere Faktoren im Spiel, z. B. Abnutzungserscheinungen, so beträgt die Chance auf eine vollständige Heilung immerhin noch 75 Prozent.

Schmerzsyndrome, welche ursächlich von der Wirbelsäule ausgehen, werden konservativ oder auch CT-gesteuert behandelt. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit dem anästhesiologischen Schmerzteam. Auch bei chronischen Schmerzen oder bei Gesichtsschmerzen, insbesondere bei Trigeminusneuralgien, werden ebenfalls Schmerzbehandlungen durchgeführt.